Verbindliche Qualitätskriterien als Überlebenstipp für Patienten Qualitätssicherung in homöopathischer Aus- und Weiterbildung Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) - www.homoeopathie-zertifikat.de

Verbindliche Qualitätskriterien als Überlebenstipp für Patienten Qualitätssicherung in homöopathischer Aus- und Weiterbildung Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ)

Medien berichten immer wieder über Fehlbehandlungen und unqualifizierte Ausbildung von Heilpraktikern. Heilpraktiker werden dabei nicht selten mit Homöopathen gleichgesetzt. Politik und Presse üben Kritik an fehlenden, einheitlichen und verbindlichen Anforderungen an Ausbildung, Zulassung, fachlicher Qualifikation und Weiterbildung von Heilpraktikern.
Nach den Vorfällen in Handeloh (09/2015) und Brüggen-Bracht (07/2016) ist im „Stern“ (Ausgabe 17 vom 20.04.2017) unter der Überschrift „Schwarze und weiße Schafe“ zu lesen, dass es trotz Ausbildungsmängel auch gute Heilpraktiker gibt. Verbindliche Qualitätskriterien der behandelnden Heilpraktiker gehören zu dem vom Stern empfohlenen Überlebenstipps im Dschungel der Alternativmedizin.

 

Qualitätssicherung im alternativmedizinischen Versorgungssystem

Solche Berichte bewirken Verunsicherung bei Patienten und in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig sind sie aber auch wichtig, weil sie eine Schwachstelle im alternativmedizinischen Versorgungssystem offen legen: Die Qualitätssicherung.

Ziel einer Qualitätssicherung ist es, die Qualifikation des Behandlers zu gewährleisten. Diese Qualifikation bietet Patienten einen größtmöglichen Schutz, wobei auch bei noch so guter Qualitätssicherung Fehlbehandlungen nie ganz ausgeschlossen werden können. Dies betrifft Heilpraktiker und Ärzte.
Zertifikate von Ausbildungsinstituten sind ein Versuch der Qualitätssicherung - transparent, bundesweit kompatibel und anerkannt sind sie aber nicht.
Einem Heilpraktiker steht es nach bestandener Überprüfung beim Gesundheitsamt frei, wo und in welchem Umfang er eine Fachausbildung in einer Therapierichtung absolviert. Er kann entscheiden, wie er zu seinem Wissen gelangt: Im Selbststudium, in Wochenendkursen oder im Rahmen einer mehrjährigen Fachausbildung.
Nachvollziehbare, transparente, festgelegte und überprüfbare Qualitätskriterien gibt es im alternativmedizinischen Bereich bisher nur in wenigen Fachrichtungen.


Qualitätssicherung in homöopathischer Aus- und Weiterbildung

In der homöopathischen Aus- und Weiterbildung gibt es seit 2003 eine solche Qualitätssicherung. Die Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) zertifiziert Heilpraktiker und Ärzte im Fachbereich Homöopathie. Ziel ist es, Anforderungen an Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrung festzulegen, die ein Patient von einem gut ausgebildeten homöopathisch arbeitenden Heilpraktiker oder Arzt erwarten kann. Die Zertifizierung von Therapeuten, Dozenten und Supervisoren und die Akkreditierung von homöopathischen Ausbildungsgängen durch die SHZ, erfüllt die von Medien und Politik geforderte Qualitätssicherung.

Die Teilnahme an solchen Zertifizierungssystemen ist freiwillig. Berufspolitisch werden Homöopathen über kurz oder lang jedoch den Nachweis einer Qualifizierung brauchen.

Homöopathen sind mehr denn je gefordert, Stellung zu beziehen! Nutzen Sie Ihre Chance und lassen Sie sich zertifizieren!

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.homoeopathie-zertifikat.de

SHZ-Vorstandsteam
Marion Kampmann – Monika Kindt – Andrea Bleichner