Als Schule - SHZ - Stiftung Homöopathie Zertifikat

Ethik-Kommission

Patienten haben jederzeit die Möglichkeit, beim Verdacht auf ethisch fragwürdiges Verhalten von Homöopath*innen, die Ethik-Kommission telefonisch, per Brief oder per E-Mail zu kontaktieren. Beispiele dafür sind:

  • Grenzverletzungen oder/und unangemessene Vermischung privater und therapeutischer Beziehung,
  • Angst einflößende oder Druck ausübende Beratung und Patientenführung,
  • Versuche weltanschaulicher Beeinflussung,
  • Missachtung der Verschwiegenheitspflicht.


Die SHZ-Geschäftsstelle oder der Vorstand kann in diesen Fällen eine erste Beratung anbieten und kann bereits vorson-dieren, ob der vorgebrachte Sachverhalt im Bereich der Ethik-Richtlinie der SHZBei Bedarf sowie auf Anforderung stellt sie den Kontakt zur Ethik-Kommission her und leitet eingehende Beschwerden oder Anfragen unverzüglich weiter. Beschwerden durch Kolleg*innen werden nach Ermessen der Kommission angenommen.

Die Ethik-Kommission be-steht aus den Ethikbeauftragten der Qualitätskonferenz der SHZ und des VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.). Maßgebliches Ziel ist der Patient*innenschutz sowie auch der Schutz von Schüler*innen in Ausbil-dungen.

Sobald eine schriftliche Beschwerde vorliegt, nimmt die Ethik-Kommission ihre Arbeit auf:

  • Sie prüft die Beschwerde auf Relevanz in Bezug auf die Ethik-Richtlinie der SHZ und stellt, wenn nötig, Rückfra-gen zur näheren Klärung des Sachverhalts.
  • Sie klärt das Einverständnis des Beschwerdeführers mit einem vollumfänglichen Beschwerdeverfahren, das dann nicht mehr anonym möglich ist: Der hier weiter geschilderte Ablauf ist nur durchführbar, wenn der Beschwerdeführer innerhalb des Verfahrens (natürlich nicht öffentlich) namentlich benannt wird. Ist dies nicht gewünscht, dann kann die Ethik-Kommission die Beschwerde zunächst nur als Information aufnehmen.
  • Vorgenanntes Einverständnis vorausgesetzt, wird der/die Therapeut*in, gegen den/die Beschwerde geführt wird, schriftlich über die vorliegende Beschwerde informiert.
  • Ein*e Therapeut*in, gegen den/die Beschwerde geführt wird, ist verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Information der Ethik-Kommission zu den Anschuldigungen schriftlich Stellung zu nehmen.
  • Die Ethik-Kommission kann eine mündliche Behandlung der Beschwerde anberaumen.
  • Stellt die Ethik-Kommission fest, dass ein*e Therapeut*in gegen die Ethik-Richtlinien verstoßen hat, wird diese*r grundsätzlich zunächst verwarnt. Jeder weitere glaubhaft belegte Verstoß gegen die Ethik-Richtlinien hat den Entzug des Zertifikates zur Folge.
  • In besonders schweren Fällen ist auch ein sofortiger Entzug des Zertifikates möglich.
  • Die Kommission oder deren Mitglieder können über mögliche zivilrechtliche Schritte informieren oder, falls Dritte gefährdet sind oder sonstiger Schaden besteht oder droht, auch Behörden informieren und Anzeige erstatten.
  • Stellt die Ethik-Kommission einen schweren Verstoß gegen die Ethik-Richtlinien fest, so können die Kosten des Verfahrens ganz oder teilweise dem/der fehlbaren Therapeut*in auferlegt werden.
  • Für Dozent*innen im Ausbildungsbereich und deren Schüler*innen gilt das gleiche Vorgehen analog.
    Weiterhin erarbeitet und sammelt die Ethik-Kommission Vorschläge:
  • zur Förderung ethischen Bewusstseins und zur Verbesserung des Patient*innenschutzes,
  • zu ethischen Belangen in den Berufsordnungen oder sonstigen Angelegenheiten kooperierender Berufsverbände,
  • zu Beschwerdeverfahren und sonstigem Umgang mit Verletzungen ethischer Richtlinien, 
  • sie berät die Stiftungsorgane der SHZ.

Stiftung Homöopathie-Zertifikat

Qualitätssicherung, Förderung und Entwicklung gewinnt im politischen Umfeld immer mehr an Bedeutung. Die Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) verwirklicht seit 2003 erfolgreich eine konsequente, anbieterunabhängige Qualitätssicherung, Förderung und Weiterentwicklung der homöopathischen Aus- und Weiterbildung.

Informationen für Patienten
Sie finden hier über die PLZ-Suche homöopathisch arbeitende Therapeuten in Ihrer Nähe. Alle auf der Liste aufgeführten Therapeuten erfüllen die hohen Qualitätsstandards der SHZ.
 
Informationen für Fachkreise
Sie finden hier Informationen zur Zertifizierung als Therapeut, Dozent und Supervisor, zur Akkreditierung von Ausbildungsgängen und zur Anerkennung von webbasierten Seminaren als Fortbildung.

  

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Weitere Informationen zur Zertifikats-Prüfung finden Sie unter hier.

Patienten-Info

Wir freuen uns, dass Sie sich für eine homöopathische Behandlung interessieren. Die Homöopathie gehört in Deutschland zu den populärsten alternativen Therapieverfahren. Für 92 % der Deutschen ist „Homöopathie“ ein Begriff, 57 % haben sich bereits homöopathisch behandeln lassen und sind von ihrer Wirksamkeit überzeugt.

Wenn nun der Entschluss für eine homöopathische Behandlung gefallen ist, stellt sich die Frage, wo interessierte Patienten eine Orientierung auf der Suche nach einer qualitativ hochwertigen, homöopathischen Behandlung finden? 

Statt sich im Dschungel unterschiedlichster Angebote zu verirren, können Sie sich darauf verlassen, dass die von der SHZ zertifizierten Therapeuten nach klar definierten Qualitätsstandards ausgebildet wurden, ihre Kenntnisse überprüft wurden, sie sich fortlaufend weiterbilden und tatsächlich klassisch homöopathisch arbeiten.

In der Therapeutenliste der SHZ finden Sie homöopathisch therapierende Heilpraktiker und Ärzte, die sich den strengen Qualitätskriterien der SHZ gestellt haben. Diese Therapeuten haben umfassende Nachweise über ihre Aus- und Weiterbildung sowie ihre Arbeit in der Praxis zur Überprüfung bei der SHZ eingereicht. Darüber hinaus besteht für zertifizierte Therapeuten eine Pflicht zur regelmäßigen Weiterbildung im homöopathischen und klinischen Bereich und für Praxisanfänger zusätzlich eine mehrjährige Supervisionspflicht.

Zertifizierte Supervisoren finden Sie hier.

Homöopathie erlebt! Ein Interview mit einer Patientenfamilie.

Immer wieder wird in den Medien gegensätzlich über die Homöopathie berichtet. Die einen halten diese Therapieform Familie Homöopathie erlebt für nicht wissenschaftlich, die Therapeuten berichten über Behandlungserfolge. Die Patienten selbst haben selten Gelegenheit, über die Erfahrungen ihrer homöopathischen Behandlung zu berichten. Die „Medieninitiative Homöopathie“ - eine Initiative mehrerer Homöopathie-Organisationen -  hat deshalb ein Filminterview in Auftrag gegeben und eine Familie befragen lassen, die sich seit vielen Jahre in homöopathischer Behandlung befindet und sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hat. Dieses Interview zeigt anschaulich die homöopathische Arbeit und verdeutlicht den ganzheitlichen Ansatz der Homöopathie bei der Behandlung der Patienten.

 

Stiftung Homöopathie-Zertifikat

Qualitätssicherung, Förderung und Entwicklung gewinnt im politischen Umfeld immer mehr an Bedeutung. Die Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) verwirklicht seit 2003 erfolgreich eine konsequente, anbieterunabhängige Qualitätssicherung, Förderung und Weiterentwicklung der homöopathischen Aus- und Weiterbildung.

Informationen für Patienten
Sie finden hier über die PLZ-Suche homöopathisch arbeitende Therapeuten in Ihrer Nähe. Alle auf der Liste aufgeführten Therapeuten erfüllen die hohen Qualitätsstandards der SHZ.
 
Informationen für Fachkreise
Sie finden hier Informationen zur Zertifizierung als Therapeut, Dozent und Supervisor, zur Akkreditierung von Ausbildungsgängen und zur Anerkennung von webbasierten Seminaren als Fortbildung.





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Weitere Informationen zur Zertifikats-Prüfung finden Sie unter hier.

 

Wie sieht das SHZ-Siegel aus?

vorlage shz-stempelDas SHZ-Siegel ist der Garant für einen in der homöopathischen Therapie hochwertig ausgebildeten und von der SHZ überprüften Heilpraktiker oder Arzt. Die Nummer im Siegel ist dem einzelnen zertifizierten Therapeuten zugeordnet.

Für Patienten steht das SHZ-Siegel als Gütesiegel für die folgenden Qualitätskriterien:

  • Zertifiziert werden nur Heilpraktiker und Ärzte, die nach den strengen Regeln der Homöopathie arbeiten.
  • Um das SHZ-Siegel erwerben zu können, müssen Heilpraktiker und Ärzte die erforderlichen Zertifizierungskriterien erfüllen bzw. eine umfassende Zertifikats-Prüfung mit nachfolgender dreijähriger Supervision erfolgreich absolvieren.
  • Ein SHZ-zertifizierter Therapeut verpflichtet sich zu regelmäßigen Fortbildungen auf homöopathischem und schulmedizinischem Gebiet. Der Fortbildungsnachweis muss alle zwei Jahre erbracht werden.
  • Ein Supervisionsangebot für Therapeuten durch erfahrene und qualifizierte Kollegen sichert die Qualität homöopathischer Behandlungen.

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