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Nächster Termin ist am 18.09. & 02.10.2025 mit dem Webinar "Homöopathie im Zwischenreich zwischen Materie und Geist"

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Homöopathie im Zwischenreich zwischen Materie und Geist – Zweiteiliges Webinar

Dr. Norbert Winter

Donnerstag, 18.09.2025 19:00 – 20:30 (+ Zeit für Fragen): Teil 1
Donnerstag, 02.10.2025 19:00 – 20:30 (+ Zeit für Fragen): Teil 2

Das Webinar besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen: Im ersten Teil wird das Verständnis für die Ideen und Erkenntnisse geschaffen, die dann im zweiten, praxisbezogenen Teil zur Anwendung kommen.

 

Donnerstag, 18.09.2025 19:00 – 20:30 (+ Zeit für Fragen)

Teil 1: Ein Dialog und seine Folgen

Was geschieht, wenn einer der größten Physiker des 20. Jahrhunderts und einer der größten Psychologen des 20. Jahrhunderts in einen ernsthaften und ambitionierten Dialog eintreten?

Wenn ein Ringen um gemeinsame Aspekte und gegenseitige Befruchtung diesen Dialog leitet und wenn hinter den Fassaden theoretischer und wissenschaftlicher Betrachtungen tiefe menschliche Betroffenheit zum Ausdruck kommt? Und wenn das Ringen um eine übergeordnete Denkweise mit den unterschiedlichsten natur- und geisteswissenschaftlichen Größen jener Zeit diskutiert wird, so dass letztlich die Belange beider Wissenschaften unter einem gemeinsamen Nenner gedacht werden können ?

All dies fand statt in den 1930er bis 50er Jahren – in dem Dialog von Wolfgang Pauli und Carl Gustav Jung. Und hierbei entstand – basierend auf unzweifelhaften wissenschaftlichen Erkenntnissen – ein Verständnis der Wirklichkeit, das nicht nur Geistes- und Naturwissenschaftler zufriedenstellt, sondern überraschenderweise einen zutiefst stimmigen Rahmen für das Verständnis der Homöopathie liefert – jener Wissenschaft, die wie keine andere in dem Zwischenreich zwischen Natur- und Geisteswissenschaft anzusiedeln ist, zwischen Materie und Geist, Physik und Psychologie. Und ganz unerwartet steht die Homöopathie nicht mehr im wissenschaftlichen Abseits, sondern findet mittendrin im Diskurs der Wissenschaften eine neue Heimat.

 

Donnerstag, 02.10.2025 19:00 – 20:30 (+ Zeit für Fragen)

Teil 2: Die zwei Gesichter der Homöopathie

Der Dialog von W. Pauli und C.G. Jung erlaubt uns,  die gewonnenen Erkenntnisse auf die Belange der Homöopathie hin zu untersuchen. Es stellt sich die spannende Frage, ob sich die „Spielregeln“, die Pauli und Jung ausgearbeitet hatten, in der Geschichte und in der gegenwärtigen Ausübung der Homöopathie spiegeln. Und ob nicht hier die Möglichkeit besteht, unterschiedliche Beobachtungen und Strömungen als zwei notwendige Facetten der gleichen Grundidee zu verstehen – zwei Gesichter der Homöopathie, die sich gegenseitig zu widersprechen scheinen, aber dennoch ohne das jeweilig andere unvollständig sind. Betrachtungen zur Homöopathie-Geschichte und eigene Kasuistiken sollen Impulse geben, in der anschließenden Diskussion das Ganze mit Leben zu erfüllen.

 

Vita Dr. rer. nat. Norbert Winter. Jahrgang 1960

1978 – 1986 Studium der Physik
1986 – 1988 Zivildienst und Beginn des intensiven Studiums der Homöopathie
1988 – 1993 Promotion und Forschungsarbeit in Elementarteilchenphysik (CERN/Genf)
1990 Heilpraktikerprüfung
seit 1991 Praxistätigkeit (Klassische Homöopathie), ab 1994 Vollzeit
1997 Gründung der "Schule für Klassische Homöopathie" in Karlsruhe (heute: homoios-Institut)
seit 1999 Vertiefung der Bogerschen Fallanalyse und Methodik in ihrer praktischen Anwendung,
seit 2002 Beschäftigung mit dem Pauli-Jung-Dialog (Grenzbereich Physik-Psychologie) und den Folgen für die Homöopathie
seit 2015 Beschäftigung mit medizinischer Semiotik in der Praxis, insbesondere der Traditionell Abendländischen Pulslehre